Entwurf für DRG-Katalog 2012
Den Entwurf des sogenannten G-DRG-Fallpauschalenkatalogs 2012 hat das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) vorgelegt. Außerdem erstellte es Kalkulationsergebnisse für Ausbildungskosten, Aufwandserstattung, Postmortalspende sowie erste Ergebnisse der Probekalkulation Psychiatrie.
Danach soll es im kommenden Jahr 1.193 Fallpauschalen und 150 Zusatzentgelte zur Abbildung stationärer Leistungen geben. Laut Institut hat es Fallpauschalen hinzugefügt und andere gestrichen. Schwerpunkte der klassifikatorischen Weiterentwicklung lagen laut InEK vor allem in der Intensivmedizin, bei den Extremkosten und der Behandlung von Kindern.
Außerdem sollten Konfliktpunkte bei der Kodierung entschärft werden. Zum ersten Mal hat das Institut Zusatzentgelte für hochaufwendige Pflege kalkuliert. Berechnungsgrundlage waren die Behandlungskosten von 245 Krankenhäusern, darunter elf Universitätskliniken.
Für die psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen legte das InEK eine Probekalkulation vor. Basis sind hier die Daten aus 46 Einrichtungen. „Derzeit kann aber noch keine Aussage für die künftige Gestaltung des Fallpauschalensystems in diesem Bereich getroffen werden“, hieß es aus dem InEK. Die für 2012 geplante Einführung werde sich vermutlich auf 2013 verschieben.
Quelle: Ärzteblatt
