VPKBB
6. September 2010 
26. Juli 2010

Wissenschaftlicher Bericht zu Pflegenoten liegt vor

Der Abschlussbericht zur wissenschaftlichen Evaluation der Pflegenoten liegt vor. Danach gibt es zurzeit keine kurzfristig realisierbare Alternative zu den hierzulande beschlossenen Transparenzvereinbarungen aus dem Jahr 2008. Allerdings bestehe Nachbesserungsbedarf.

„Der Bericht zeigt, dass weder national noch international wissenschaftliche Erkenntnisse zu Transparenzsystemen vorliegen, die sich als kurzfristig realisierbare Alternative zu den Pflege-Transparenzvereinbarungen anbieten“, teilte der Beirat aus unabhängigen Wissenschaftlern, Verbraucherschützern, Vertretern von Bundes- und Landesministerien sowie des Deutschen Pflegerates gestern in Berlin mit. Die von den beiden Wissenschaftlerinnen Professor Martina Hasseler von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und Professor Karin Wolf-Ostermann von der Alice-Salomon-Hochschule Berlin in ihrem Abschlussbericht vorgelegten Empfehlungen sind nach Ansicht des Beirats eine konstruktive Grundlage für die Weiterentwicklung der Transparenzvereinbarungen. So solle etwa sichergestellt werden, dass eine ausreichende Anzahl Pflegebedürftiger in die Prüfung einbezogen würden, die Bewohner- und Kundenzufriedenheit genauer abgebildet werden und ein langfristiger Weiterentewicklungsprozess angestrebt werden.

Die Empfehlungen des Beirats und der Abschlussbericht stehen im Internet zur Verfügung.

Quelle: www.bibiomed.de



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